Euer:e Kund:in fordert EcoVadis – und jetzt? Das Rating ist längst zum Standard in der Lieferkette geworden: Über 175.000 Unternehmen in mehr als 180 Ländern nutzen es, um ihre Nachhaltigkeitsleistung transparent nachzuweisen. Hier erfahrt Ihr, was dahintersteckt, was es kostet und worauf Ihr Euch vorbereiten müsst.
EcoVadis erklärt in 60 Sekunden
Was ist EcoVadis? Ein Nachhaltigkeitsrating für Unternehmen weltweit. Seit 2007 bewertet EcoVadis Firmen in 4 Bereichen: Umwelt, Arbeit & Menschenrechte, Ethik, nachhaltige Beschaffung.
🏅 Medaillen: Bronze (top 35%) | Silber (top 15%) | Gold (top 5%) | Platinum (top 1%)
💶 Kosten: ab 449 € / Jahr (kleine Unternehmen / XS)
🌍 Reichweite: 175.000+ Unternehmen in 180+ Ländern (Stand 2025)
Was ist EcoVadis?
Seit 2007 bewertet EcoVadis, wie ernst es Unternehmen mit Nachhaltigkeit meinen – und macht das vergleichbar. Der Ablauf: Unternehmen füllen einen Fragebogen aus, laden Belege hoch und bekommen auf dieser Basis einen Score. Wer eine bestimmte Punktzahl erreicht, bekommt eine Medaille.
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Das ist kein nettes Zertifikat für die Website – sondern für viele Unternehmen die Voraussetzung dafür, überhaupt in Ausschreibungen zu kommen oder als Zulieferbetrieb akzeptiert zu werden.
Wie funktioniert das Rating?
Bewertet wird in vier Feldern: Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und nachhaltige Beschaffung. Konkret heißt das zum Beispiel: CO₂-Emissionen, Arbeitssicherheit, Korruptionsprävention, Anforderungen an eigene Zulieferbetriebe.
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Insgesamt gibt es 21 Kriterien – aber nicht alle sind für jedes Unternehmen gleich gewichtet. Was für Euch zählt, hängt von Branche, Größe und Land ab.
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Einen entscheidenden Punkt solltet Ihr von Anfang an einplanen: Alle Angaben müssen durch Dokumente belegt sein, die mindestens zwei Monate vor der Bewertung entstanden sind. Wer ein Umweltmanagementsystem angibt, muss es nachweisen – und zwar nicht mit etwas, das extra für EcoVadis erstellt wurde.
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Voraussetzungen und Kriterien für ein EcoVadis-Rating
Bei dem EcoVadis-Rating werden Unternehmen anhand einer datengesteuerten Bewertungsmethode analysiert. Um eine Bewertung zu erhalten, müssen Unternehmen bestimmte Voraussetzungen erfüllen und umfassende Informationen zu ihren Nachhaltigkeitspraktiken bereitstellen.
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In diesem Abschnitt werden wir genauer darauf eingehen, welche Kriterien dabei berücksichtigt werden und warum es wichtig ist, über eine gut strukturierte Nachhaltigkeitsstrategie zu verfügen.
Datengesteuerte Bewertung in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Beschaffung und Ethik
Um eine EcoVadis-Bewertung zu erhalten, müssen Unternehmen bestimmte Voraussetzungen erfüllen – na klar! Eine wesentliche Voraussetzung ist der Zugang zu relevanten und umfassenden Daten zu den Nachhaltigkeitspraktiken und -maßnahmen des Unternehmens.
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Diese Daten werden in einem umfangreichen Fragebogen erfasst. Dabei werden verschiedene Kriterien in den Bereichen Umwelt, Arbeits- und Menschenrechte, Beschaffung und Ethik abgedeckt.
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Damit die Bewertung der Nachhaltigkeitsleistung durch EcoVadis möglichst aussagekräftig wird, ist es wichtig, dass Unternehmen über ausreichende und detaillierte Informationen verfügen: eine gut strukturierte und dokumentierte Nachhaltigkeitsstrategie sowie transparente Praktiken und Maßnahmen z. B. in Form eines Nachhaltigkeitberichts sind unerlässlich.
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Ohne eine angemessene Dokumentation und Transparenz wird die Nachhaltigkeitsleistung nicht umfassend bewertet, was zu einem schlechteren Score und damit zu einem schlechteren Ergebnis führt. Deshalb ist es für Unternehmen wichtig, ihre Nachhaltigkeitsbemühungen genau zu dokumentieren und offenzulegen, um eine umfassende und aussagekräftige Bewerbung durch EcoVadis zu erhalten.
Kosten und Auszeichnungen der EcoVadis-Bewertung
Wie sieht die Kostenstruktur bei EcoVadis aus? Können sich kleinere Unternehmen diese Bewertung überhaupt leisten? Auf genau diese Punkte gehen wir im folgenden Abschnitt genauer ein. Außerdem erklären wir, was es mit dem EcoVadis Gold-Status auf sich hat. Also aufgepasst – jetzt sprechen wir über die Kosten!
Kosten der EcoVadis-Bewertung
Die EcoVadis-Bewertung ist mit Kosten verbunden, die je nach Unternehmensgröße und gewähltem Abonnement variieren. Die Preise beginnen bei 460 Euro jährlich mit einem Basiszugang und können je nach zusätzlichen Leistungen und Unterstützung mehrere tausend Euro pro Jahr betragen.
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Die Preise hängen dabei zum einen von der Größe des Unternehmens sowie dem gewünschten Paket ab. Bei der Unternehmensgröße unterscheidet EcoVadis in:
- XS | bis zu 25 Beschäftigte
- S | 26-99 Beschäftige
- M | 100-999 Beschäftigte
- L | über 1000 Beschäftige
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Die Preise für ein Jahr für die verschiedenen Pakete sehen Mitte 2026 so aus:
Unternehmensgröße
Basic Paket
Premium Paket
Select Paket
Corporate
XS
ab 449 Euro
ab 889 Euro
ab 2.859 Euro
ab 6.189 Euro
S
ab 759 Euro
ab 1.219 Euro
ab 3.489 Euro
ab 6.489 Euro
M
ab 1.179 Euro
ab 1.949 Euro
ab 5.449 Euro
ab 6.979 Euro
L
ab 1.949 Euro
ab 2.869 Euro
ab 8.839 Euro
ab 7.629 Euro
Quelle: https://ecovadis.com/de/plans-pricing/ | abgerufen am 01.07.2026
Welche Auszeichnungen gibt es?
Wer die EcoVadis-Zertifizierung durchläuft, möchte die eigenen Nachhaltigkeitserfolge natürlich auch sichtbar machen. Das Bewertungssystem belohnt erfolgreiche Unternehmen mit zwei Arten von Anerkennungen: den bekannten Medaillen und den neueren Badges (Abzeichen).
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Wichtig zu wissen: Seit den umfassenden Systemänderungen werden Medaillen nicht mehr an festen Punktgrenzen gemessen, sondern basieren auf dem sogenannten Perzentil (Prozentrang). Das bedeutet, Eure Leistung wird immer im direkten, weltweiten Vergleich mit allen anderen bewerteten Unternehmen der letzten 12 Monate gemessen.
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Medaillen sind das Premium-Siegel bei EcoVadis. Nur die besten 35 % aller teilnehmenden Unternehmen weltweit erhalten eine solche Auszeichnung.
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Zusatzkriterium für Medaillen: Eine Platzierung unter den Top 35 % reicht alleine nicht aus. Um eine Medaille zu erhalten, darf der Score in keinem der vier Kernbereiche (Umwelt, Ethik, Arbeits- & Menschenrechte, Nachhaltige Beschaffung) unter 30 Punkte fallen. Auch negative Schlagzeilen (der sogenannte 360° Watch) können eine Medaille verhindern.
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Was ist der EcoVadis Gold-Status?
EcoVadis Gold ist eine Auszeichnung, die Unternehmen erhalten können, wenn sie einen hohen Score und eine besonders gute Nachhaltigkeitsleistung aufweisen. Nachdem die Platinum-Auszeichnung (1 % aller Unternehmen) 2022/2023 eingeführt wurde, ist die Gold-Auszeichnung die zweithöchste Auszeichnung innerhalb des EcoVadis-Ratingsystems und zeigt, dass das Unternehmen herausragende Maßnahmen zur Förderung von Nachhaltigkeit und sozialer Verantwortung ergriffen hat.
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Der Gold-Status signalisiert Kund:innen und Geschäftspartner:innen, dass das Unternehmen überdurchschnittliche Leistungen in Bezug auf Nachhaltigkeit und verantwortungsvolles Handeln erbringt. Es ist ein wichtiges Aushängeschild und bietet Wettbewerbsvorteile auf dem Markt.
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Was sind die EcoVadis Badges?
Da der Sprung in die globalen Top 35 % gerade für KMU und Erstteilnehmer eine enorme Hürde darstellt, hat EcoVadis Badges (Abzeichen) eingeführt. Diese belohnen solide Leistungen und messbare Fortschritte, auch wenn es (noch) nicht für eine Medaille gereicht hat. Wer eine Medaille erhält, bekommt kein Badge – sie sind als alternative Anerkennung gedacht.
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- Committed Badge (Das „Engagiert“-Abzeichen): Dieses Abzeichen erhalten Unternehmen, die eine Gesamtpunktzahl von mindestens 45 Punkten erreichen (was in der EcoVadis-Methodik einem „Guten“ Niveau entspricht), aber den Sprung in die Medaillenränge knapp verpasst haben. Ein idealer Startpunkt für den Mittelstand.
- Fast Mover Badge (Das „Aufsteiger“-Abzeichen): Diese Auszeichnung belohnt die Dynamik und harte Arbeit an den Nachhaltigkeitsprozessen. Es geht an Unternehmen, deren Gesamtscore zwischen 34 und 44 Punkten liegt und die im Vergleich zu ihrer vorherigen Bewertung innerhalb von 18 Monaten eine Verbesserung um mindestens 6 Punkte nachweisen können.
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Was hat sich in den letzten Jahren bei EcoVadis verändert?
Die Anforderungen an die Nachhaltigkeit von Unternehmen entwickeln sich rasant weiter. Um mit neuen globalen Gesetzen und dem Feedback aus der Praxis Schritt zu halten, hat EcoVadis sowohl 2025 als auch 2026 umfassende Updates an seiner Methodik vorgenommen.
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EcoVadis Updates und Methodik Änderungen in 2025
Weniger Bürokratie bei Nachweisdokumenten
Das Einreichen von Nachweisen wurde erleichtert. Dokumente von Drittanbietern – wie beispielsweise Schulungszertifikate oder Exporte aus externen Plattformen – werden nun auch ohne Firmenlogo akzeptiert. Die Kernanforderung bleibt jedoch streng: Die Dokumente müssen nachweisbar authentisch sein und vor dem Bewertungszeitraum erstellt worden sein.
Fokus auf "Nachhaltige Beschaffung" (Sustainable Procurement)
Der Bereich Lieferkette wurde stark überarbeitet und enger an die offiziellen OECD-Leitlinien angelehnt. Unternehmen finden nun präzisere Antwortoptionen, beispielsweise beim Einkauf spezifischer nachhaltiger Rohstoffe (wie Holz oder Palmöl). Zudem wurden die Kriterien für Risikoanalysen und Beschwerdemechanismen klarer formuliert.
Pilotprojekt: Echte Wesentlichkeit statt starrer Branchenregeln
Bislang mussten Unternehmen oft Umweltkriterien (z. B. zu Wasserverbrauch oder Luftverschmutzung) beantworten, die laut ihrer standardisierten Branchenklassifikation (ISIC) vorgegeben waren, obwohl sie für ihr konkretes Geschäftsmodell irrelevant waren.
Die Neuerung: In ausgewählten Branchen (z. B. Landwirtschaft, Pharmazie, Elektronik) erprobt EcoVadis ein Pilotprojekt. Unternehmen können nun basierend auf einer eigenen Wesentlichkeitsanalyse angeben, ob ein Umweltaspekt für sie tatsächlich relevant ist oder vereinfacht werden kann.
Menschenrechte und die EU-Regulatorik (CSDDD)
Die Kriterien rund um die Menschenrechte externer Stakeholder wurden grundlegend geschärft. Damit reagiert EcoVadis direkt auf europäische Gesetze wie die Lieferkettenrichtlinie (CSDDD). Der Fragebogen unterscheidet nun präziser zwischen verschiedenen Stakeholdergruppen und verlangt branchenspezifische Risikoanalysen (z. B. beim Schutz lokaler Wasserzugänge oder indigener Gemeinschaften).
Volle Anerkennung von ESRS und ISSB (Keine Punktverluste)
Ein riesiger Pluspunkt für alle Unternehmen, die bereits Nachhaltigkeitsberichte erstellen: EcoVadis erkennt die neuen internationalen Standards wie die ESRS (European Sustainability Reporting Standards der CSRD) sowie die ISSB-Standards vollumfänglich an.
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Wichtig für die Praxis: Wer von älteren Standards (wie GRI) auf die neuen ESRS-Berichte umstellt (oder freiwillige Probeberichte einreicht), erleidet keine Punktverluste. EcoVadis bewertet diese modernen Rahmenwerke im Reporting-Indikator als absolut gleichwertig.
Neue Branchen im System
Das Bewertungssystem wurde um drei neue ISIC-Klassifikationen erweitert. Unternehmen aus den Bereichen Jagd/Dienstleistungen (ISIC 017), Herstellung von Militärfahrzeugen (ISIC 304) und veterinärmedizinische Aktivitäten (ISIC 7500) erhalten ab sofort maßgeschneiderte, risikobasierte Fragebögen.
Was EcoVadis leisten kann – und wo Grenzen liegen
EcoVadis hat einen klaren Mechanismus gegen Greenwashing eingebaut: Ohne Belege geht nichts. Alle Angaben müssen dokumentiert sein – und die Dokumente müssen aus dem echten Unternehmensalltag stammen und nicht extra fürs Rating zusammengestellt worden sein.
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Was das System weniger gut abbildet: Es ist stark auf produzierende Unternehmen ausgelegt. Dienstleistungsunternehmen beantworten mitunter Fragen, die für ihr Geschäftsmodell schlicht nicht relevant sind – ohne dass es eine Möglichkeit gibt, das zu erklären.
Diese Erfahrung haben wir bei Grubengold selbst gemacht
Wir, als Beratungsunternehmen, haben einen geringen Wasserverbrauch – ähnlich wie ein kleiner Haushalt. Dennoch wurden wir bei EcoVadis nach unserem Wasserverbrauch und den Maßnahmen zur Reduktion gefragt.
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Zusätzlich führt das Tool von EcoVadis, das nur Multiple-Choice-Fragen ermöglicht, zu Problemen, da es keine Möglichkeit gibt, Unwesentlichkeiten zu erklären. Es werden also Dinge abgefragt, die nicht wesentlich für ein Unternehmen sind (wie unser Wasserverbrauch), ohne die Möglichkeit, dies zu erläutern und somit zu einer fairen Bewertung zu gelangen.
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Es gibt also noch Raum für Verbesserungen und Anpassungen in Bezug auf die Fragebögen und die Flexibilität des Bewertungssystems von EcoVadis.
Alternativen zu EcoVadis
Es gibt andere Anbieter:innen – CDP, MSCI ESG Ratings, Sustainalytics, ISS ESG, GRI – aber sie ersetzen EcoVadis nicht. Sie bedienen andere Anforderungen und andere Zielgruppen.
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Wer von seinen Kund:innen EcoVadis gefordert bekommt, hat keine echte Alternative. Das ist kein Mangel des Systems – das ist die Realität des Marktes.
FAQ – Weitere Fragen & Antworten rund um EcoVadis
Wie viele Punkte brauche ich für eine EcoVadis-Medaille?
Das ist relativ: Bronze entspricht dem Top 35 %, Silber dem Top 15 %, Gold dem Top 5 % und Platinum dem Top 1 % aller bewerteten Unternehmen. Ein fester Punkteschwellenwert wird von EcoVadis nicht veröffentlicht, da die Einstufung relativ zur Gesamtheit erfolgt.
Wie lange dauert eine EcoVadis-Bewertung?
Nach Einreichung des Fragebogens dauert die Bewertung typischerweise 4 – 8 Wochen. Hinzu kommt die Vorbereitungszeit: Für die Erstbewertung bedeutet der Prozess typischerweise 50 bis 200 Arbeitsstunden Vorbereitung – abhängig davon, wie viele Daten, Nachweise oder Dokumente bereits vorliegen. Auch bei der erneuten Bewertung sollte die Vorbereitungszeit nicht unterschätzt werden, vor allem, wenn eine Verbesserung des Medaillenranges angestrebt wird.
Was ist der Unterschied zwischen EcoVadis und einer Zertifizierung wie ISO 14001?
EcoVadis ist ein Rating (relativer Vergleich mit anderen Unternehmen), keine Zertifizierung. ISO 14001 bescheinigt das Vorhandensein eines Umweltmanagementsystems – EcoVadis bewertet die tatsächliche Nachhaltigkeitsleistung in vier Dimensionen.
Was ist die sogenannte “360° Watch”?
Die 360° Watch ist ein automatisches Monitoring, das öffentlich verfügbare Nachrichten über Unternehmen auf ESG-Vorfälle prüft – etwa Bußgelder, Umweltskandale oder Arbeitrechtsverletzungen.
Fazit EcoVadis – wie entscheidest Du?
EcoVadis ist kein Trend – es ist für viele Unternehmen schlicht die Eintrittskarte in bestimmte Lieferketten. Wer das Rating noch vor sich hat, sollte früh mit der Dokumentation anfangen: Der Fragebogen ist machbar, aber er verlangt Vorbereitung.
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Unsere Experten
Nicole Keitel
Nicole arbeitet bei Grubengold sowohl an Personalthemen als auch im Bereich Design Thinking. Dabei bringt sie jede Menge Handwerkszeug aus 17 Jahren Konzernerfahrung mit. Die kreative Herangehensweise, von der Problemerkennung bis zur wilden Geschäftsidee, hat sie komplett in ihren Bann gezogen.
Was die Goldstücke in ihren Bann zieht? Nicoles Schokotorte. Ihr Studium der Betriebswirtschaftslehre hat sie an der Hochschule Merseburg abgeschlossen. Wenn Nicole nicht für Grubengold aktiv ist, genießt sie die Zeit mir ihren zwei Jungs.
